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Der Moment, in dem du aufhörst zu suchen

  • Autorenbild: „Werner Mandl – Wahre Worte“
    „Werner Mandl – Wahre Worte“
  • 31. März
  • 1 Min. Lesezeit
Landschaft im Nebel

Wir suchen viel.

Nach Antworten. Nach Klarheit. Nach einem Gefühl, das endlich bleibt.


Wir suchen im Außen,

in Gedanken, in Möglichkeiten, in dem, was noch fehlt.


Und oft merken wir gar nicht, wie sehr uns dieses Suchen entfernt.

Vielleicht nicht von etwas im Außen.

Sondern von uns selbst.


Es gibt einen Moment, der kaum auffällt.


Kein großer Wandel.

Keine plötzliche Erkenntnis.


Nur ein leiser Punkt,

an dem du aufhörst, weiterzugehen.


Nicht, weil du aufgegeben hast.

Sondern weil du nichts mehr festhalten musst.


In diesem Moment verändert sich nichts im Außen.

Aber etwas in dir wird ruhiger.


Das ständige Weiter,

das ständige Müssen,

das ständige Suchen –

es verliert an Kraft.


Und was bleibt, ist kein Ziel.

Kein Zustand, den du erreichen musst.


Sondern ein Gefühl von:

Ich bin da.


Vielleicht musst du nichts finden.

Vielleicht musst du nur aufhören zu suchen.


Und genau dort,

wo du stehen bleibst,

beginnt etwas in dir,

das sich nicht mehr entfernt.


 
 
 

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